Protzdam

Ein verlängertes Wochenende Kultur und Geschichte in Potsdam.

Bevor die Saison wieder losgeht noch schnell einen Abstecher nach Potsdam zu unserem Sohn Jonas (wir alle kennen ihn als Vater meiner Webistes). Er wohn direkt neben dem Brandenburger Tor (darunter macht er es nicht). Von da aus ist fast alles zu Fuß, mit dem Touristenbus (Hopp on - hop off) und dem Ausflugsschiff zu erreichen. 

So viel Kultur (Geschichte, Kunst, Architektur, ...) auf so engem Raum, das sucht Seinesgleichen. Kein Wunder, das die Stadt von Touristen heimgesucht wird, wie von einer biblischen Heuschreckenplage.

Mein Fazit: Der Adel war früher - sagen wir mal - sehr üppig zugange. (Gut, das ist heute beim Geldadel oft auch nicht anders.) Was uns so an Kunstschätzen hinterlassen wurde, ist in vielfacher Hinsicht beeindruckend. Ohne Klerus und Adel hätte es viele kulturelle Errungenschaften zweifellos nicht gegeben. Aber, wer hat den Preis bezahlt für diese Privilegien? Und war er nicht sehr hoch, vielleicht zu hoch? 

Themenwechsel. Auf dem Rückweg gestern ein Besuch bei Mario Mannhaupt in Luckenwalde. Mario ist ebenfalls Holzbildhauer und auch er veranstaltet seit Jahren Workshops - nicht nur mit Holz, sondern auch mit Speckstein und Eis. Kein Wunder, dass sich unser geplantes Stündchen in einen zweieinhalbstündiges Gespräch auf seinem Kreativplatz verlängert hat. Für mich noch ein Highlight unseres Kulturtrips.

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