Holzschnitzerei aus einer Gerüstbohle?
Anfang Mai wurde beim SkulpTour Workshop wieder deutlich, dass Holz nicht nur ein Werkstoff ist, sondern manchmal auch ein echter Gesprächspartner mit ziemlich eigenem Willen. Da stand zum Beispiel Achims Ulme - oder was auch immer das am Ende genau war - im Raum und stellte leise, aber bestimmt die großen Fragen des Wochenendes: Was kann bleiben? Was soll weg? Und was wird besser einfach großzügig verspahnt?
Auch Doris überraschte diesmal: Statt mit dem in ihrer Region fast schon traditionsverdächtigen Obstholz anzureisen, brachte sie einen gewaltigen "Zwilling" aus Eiche mit, der so stattlich war, dass er vermutlich locker für zwei Wochenendkurse gereicht hätte. Dagmar hingegen wählte weise ihren Rohling aus und gab ihrer Skulptur geschwungene und gegenständliche Formen. Dies waren für sie von besondere Bedeutung - sehr persönlich und zugleich ausdrucksstark.
Claudia verwandelte einen alten Konstruktionsbalken aus Eiche mit viel Gespür in eine Skulptur und setzte dem Ganzen mit sichtbarer Freude am Flämmen die Krone auf. Jutta bekam das letzte Stück Kirschwurzel und verabschiedete sich erfreulich schnell von ihrem ursprünglichen Gedanken eines Gebirges - zugunsten einer Form, die entstehen wollte. Und Cordula zeigte, wie viel Schönheit, Geduld und Können in einer schlichten Gerüstbohle stecken können.
So wurde aus Spänen, Ideen und viel Lachen ein liebevoller Workshop, bei dem nicht nur Skulpturen entstanden, sondern auch wieder viele schöne gemeinsame Erinnerungen.

Achims Skulptur aus wahrscheinlich Ulme




Der Anfang aus Ulme, glaube ich.

Was mach ich den mit dem Schnitt?



Die letzte Kirschwurzel ;-)





Und Aktion!!!

Jutta staunt was durchs ölen passiert.





Dagmar in Aktion




Da fehlt noch ein Sockel...


Doris ist wieder Vorbildlich in der Handhabung der Maschinen

Claudia legt los.

Das Flämmen hat es ihr angetan...

...wie man sieht.





Aha, also eine Gerüstbohle...

In der Ruhe liegt die Kraft

Oha, das ...

...war eine...

...Gerüstbohle?
2 Kommentare
Karlheinz Kommentar vom 18. Juni 2026
Also Achims Ulme scheint mir eher Robinie.
Karlheinz Kommentar vom 19. Juni 2026
Also Achims Ulme scheint mir eher Robinie.
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