So alt kann man gar nicht werden.

So alt kann man gar nicht werden, um keine Überraschungen mehr zu erleben.

Dieses Mal heißt sie (die Überraschung) Susanne, hört auch auf den Namen Susa. Sie war noch nicht auf dem Hof, lag schon ihre Bestellung per Mail vor: ein Stamm ca. 170 cm und eine Elektrosäge. Habe ich besorgt, bzw. ohnehin hier (Säge). Susa kam, natürlich zu spät, zierlich - um nicht zu sagen fragil und da waren sie wieder, alle meine Vorurteile: "Oh je, das dürfte anstrengend werden". Aber wie soll ich es sagen in meiner Zerknirschung - sorry Susa - ich bin jetzt dein Fan. 

Mehr Sorgen mache ich mir inzwischen um Marion, die da eher schmerzfrei Holz, Metall, LEDs und was sonst noch alles zusammenb(r)auen will. Ich bin da noch nicht so wirklich überzeugt. Morgen werde ich mehr erfahren. Sie will das Zeug mitbringen. Bis dahin übe ich mich in Toleranz (manche nennen das auch Altersmilde).

Dann kämpfen da noch Bernd (der Quotenmann des Wochenendes), Cordula und Bernadette mit Walnussbrocken. Bis sie verstanden haben, daß meine legendäre 80%-Regel sich auf das Wegmachen und nicht Erhalten bezieht, hat es ein paar Minutenstunden gedauert. Inzwischen keimt aber Hoffnung auf. Das Holz beginnt mit ihnen zu sprechen, zumindest zu flüstern. Mit Bernadette muss ich morgen noch mal die Idee der Handschmeichlerglätte besprechen. Ich glaube, sie versteht darunter etwas ganz anderes als ich.

Und Ute - Vogeltränke! Wirklich? Mal sehen, ob sich das morgen noch ergibt.

Zusammenfassung: Altersmilde - Toleranz - weiter so! 

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