Anja und die Naturgesetze

Es wackelt, es schlabbert, aber es muss so sein. Was gehen uns die blöden Hebelwirkungen an? Hauptsache es steht nicht auf dem Boden und ist schön.

Ich spreche von Anja und ihrem Werk. Anja weiss genau was sie nicht will, und das ist gut so. Beratungsresistenz ist es nicht. Sie will sich nur nicht gängeln und bevormunden lassen - sondern lieber selber ausprobieren. Gut so Anja, das passt schon. 

Johanna, die Mutter von Joscha ist Schauspielerin und Tanzpädagogin. Und das spiegelt sich in ihrem Projekt in ganz erstaunlicher Weise. 

Joscha selber hat ein Leuchtobjekt geschaffen: das volle Programm, Holz mit Bohrungen, LED, Sockel für die Elektrik - alles sehr professionell umgesetzt. Super Joscha. Und die Erwachsenenmaschinen - alles easy.

Karin wolle es dieses Mal wirklich wissen. Gleich drei Teile hatte sie in Arbeit, mehr oder weniger simultan. Sie hat sogar eine Art Freundschaft mit ihren bisherigen Erzfeinden, den Handraspeln geschlossen. Eine Zweckgemeinschaft wäre völlig hinreichend gewesen.

By the way - die Saison 2019 ist zuende. Was für ein entspannter Ausklang, mit ganz bemerkenswerten, charakterstarken Egebnissen und ganz lieben Gästen.

Beschlusslage: Das kann es noch nicht gewesen sein. Eine Saison müssen wir schon noch dranhängen. Es glühen auch schon wieder die Drähte, wer da nächstes Jahr mit wem kommen möchte. Dabei sind die Termine 2020 noch nicht einmal auf dem Markt. Mal sehen, ob wir das noch durchhalten.

Vielleicht sollten wir mal die Rollen tauschen - Gaby macht das mit dem Holz und ich koche für die Gäste nach der Devise "kein Plan, kein Ziel" und "weniger ist mehr". Ich nenne es dann "Heilfasten" oder je nach dem "Pizzaservice". Oder solle ich erst mal einen Fotokurs machen?

2 Kommentare

  • Ulrike Lehnert Kommentar vom 14. Oktober 2019

    Oh nein, nicht auszudenken!

    Gaby beim Holz kann ich mir ja noch ganz gut vorstellen, ganz gelassen, ihr macht das schon, sieht schön aus, weiter so, vielleicht da noch was weg, alles ganz easy, aber dich Karlheinz am Herd, schöne utopische Vorstellung, ich glaube du würdest sehr schnell in Hektik und Überforderung kommen. Fürs nächste Jahr lasst ma Bitte alles noch in der alten Rollenverteilung, denn die passt bei euch sowas von. Alle lernen von dir mit Holz und genießen in den Pausen Gabys Köstlichkeiten! Gut so wie es ist. Wir freuen uns aufs nächste Jahr mit euch.

    Wir wünschen euch eine schöne, geruhsame und gesunde Winterzeit.

    Lieben Gruß von den Mindenerinnen

  • Thomas Kommentar vom 15. Oktober 2019

    Moin aus Kastel

    Jaaaa da muss ich mich meiner Kommentarschreiberin mal sowas von anschließen. Ein Holzwurm hat nix in der Küche verloren.

    Du gehörst ins Freiland ... :-)

    LG an alle

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