Muttertag

Vier Frauen und zwei von Frauen beschenkte Männer, das war die Zusammensetzung der Kreativ-Gruppe des Wochenendes. Wie also fast immer, die Frauen dominieren die Besucherschaft unserer Workshops. Und das trotz Kettensägen, Flex und eher rustikalen Arbeitsgängen. Und ich frage mich immer noch, warum?

Jetzt hat mich Karin auf die Spur gebracht: Hat es damit zu tun, wie ich die Workshops auf der Website und in den übrigen Werbebotschaften beschreibe? Offenbar verwende ich Motive und betone Aspekte, von denen sich weibliche Interessenten eher angesprochen fühlen, als Männer. Das könnte gut sein. Sie sind einfach verschieden.

Zur Illustration ein Beispiel. Karlheinz mit seine Hölzern auf einer Ausstellung. Die folgenden Dialoge wären jetzt nicht untypisch. 

Es nähert sich eine Frau. "Oh, schön, darf man die anfassen?" Antwort: "Ja selbstverständlich, Holz muss man begreifen."(sehr gute Antwort) "Fühlt sich alles so weich an."... "Sind sie aber nicht, Holz ist eher hart. Was Sie meinen ist "glatt"."  (richtige aber blöde Oberlehrer-Antwort) 

Es nähert sich ein Mann. "Nicht schlecht. Und mit welchem Werkzeug hast du das denn gemacht?" Antwort: "Das war jetzt nicht nur ein Werkzeug. (richtige aber auch blöde Antwort) "Denn jetzt geht es los: "Ich habe daheim auch ein Stück Holz bearbeitet, und blah...". Ich komme nicht mehr zu Wort und habe qauch keinen Bock mehr darauf.

Also selber schuld an dem hohen Frauenanteil? Wahrscheinlich ja. Diese Schuld nehme ich gerne auf mich. Was bleibt mir auch anderes übrig. Ich bin eben ein Frauenversteher. Und liebe Geschlechtsgenossen, ich krieg euch doch. Ich verkaufe euren Frauen einfach  Geschenkgutscheine.

Jetzt ist aber gut mit Grundsatzerwägungen. Wir wollen Ergebnisse sehen, oder?

An der Fotoqualität muss ich immer noch arbeiten.

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