Zum Niederknien

Ulla, sie garantiert immer für megaschöne Hölzer. Gut - sie macht ja auch Urlaub an den Gewässern der Welt. Und irgendwas Brauchbares schwimmt da immer rum. Man muss nur ein Auge dafür haben und einen treuen Helfer für die Bergung.

Und ich dachte zuerst, oh je, Ingenieur (da waren sie wieder meine Vorurteile!). Aber der Bursche tickt ganz anders, eher wie ein Künstler. "Ohne Plan" - da hat Daniel überhaupt kein Problem damit. Hoffentlich arbeitet er im Beruf anders. Auf der anderen Seite - ein bissi Kreativität kann auch da nicht schädlich sein. Schließlich soll die Profession ja unsere Zukunft gestalten. Bei Daniel habe ich da ein guters Gefühl.

Ulrike hat gelernt. Nach den anstrengenden Megateilen der letzten Besuche, dieses Mal - geläutert - eher überschaubare Größenklasse. Dafür aber mehrere.

Ulla: s.o. Es ist immer ein Freude Ulla und Ulrike (die beiden gibt es nur Im Doppelpack) hier zu haben. 

Das gilt aber genau so für Oma (jaha!) Ilona, die dieses Mal ihre Freundin Heike mitgebracht hat. Ilona kennt  es ja schon, die Stimmung kann durchaus schwanken, während man einem Holz eine pfiffige Form abnötigen oder aufdrängen will.

Die Zweifel können auch von der zweifelhaften Holzkonsistenz verursacht werden. Diese Lektion musste Heike lernen, die es zum ersten Mal versucht. Was sie macht ist ein gutes Beispiel für: "Nicht vorschnell aufgeben". Und wenn morgen die Idee mit den Kollern noch passt, und Jogis Buben gleich nachher auch nur halb so gut agieren, ... Aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema. 

Wollen wir mal ein Auge riskieren?

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