Chirurgische Naht

Ja, kann nicht jeder, ich jetzt schon. Danke Jürgen. Gut, ok - nur Grobform. Aber für Sandsäcke reicht das völlig aus. Erfolgskriterium ist, es rieselt kein Sand mehr durch. Die Erfolgskriterien beim Holz sind bei weitem diffiziler...

Das Wichtigste ist, schön sollte es sein, Nützlichkeit ist eher verpönt/verdächtig. Was schön ist, das bestimmt man zwar selber, aber der Meister hat oft auch eine Vorstellung dazu und diese kann er ziemlich penetrant vertreten.

Er ächtet auch Begriffe wie zum Beispiel Feilen und/oder Schmirgeln. Mit anderen Worten, überall stehen Fättnäpfchen rum, in die man unvermittelt treten kann. Ein Mega-Sakrileg ist es z.B., die Waffenkammer des Meisters mit einem SB-Laden zu verwechseln. (Ja wo kämen wir da hin, wenn dahergelaufene Dentisten Werkzeuge warten, deren Namen sie nicht mal aussprechen können.) Auf der anderen Seite, sie haben handwerklich eine Menge drauf, nicht nur chirurgische Nähte. Jürgens Tiefenbegrenzungsbohrungen und Karins LWL-Inlay-Arbeiten waren total beiendruckend. Millimeter sind für die beiden Kategorien aus der Grobmotorik. 

Die Normalos unter den Teilnehmern übten sich heute entweder in meditativem Schleifen (der tropischen Hitze angemessen), oder versuchten es mit dem Mantra: FORM - FORM - FORM.

Wollen wir trotzdem mal einen Blick auf die Resultate werfen?

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